Mit dem Termin am 13. Dezember in Gelsenkirchen-Scholven ist die Zuhörtour der NRWSPD zu Ende gegangen. Der Tourstop – mitten im Ruhrgebiet, ein einem Viertel das sich in den letzten 20 Jahren sehr ins Negative entwickelt hat – war der letzte von 10 Terminen in ganz NRW.
Am Samstagmittag bildeten Currywurst und Pils den Rahmen für gute Gespräche am Stehtisch. NRWSPD-Vorsitzende Sarah Philipp hat hier stellvertretend für den Landesvorstand ganz genau hingehört und das Gespräch mit den Bürgerinnen gesucht. Die Themen ergaben sich hier in Gelsenkirchen-Scholven dabei ganz von selbst. Die von der Schließung bedrohte BP-Raffinerie, die direkt im Stadtteil verortet ist oder die Schrottimmobilien, mit denen auch dieser Stadtteil wie andere im nördlichen Ruhrgebiet zu kämpfen hat, lösen Unsicherheit und Unverständnis bei den Bürgerinnen aus. Viele schilderten sehr konkret, wo es hakt – und warum das Vertrauen in Politik bei vielen gelitten hat.
Und natürlich blieb es nicht nur bei Politik. Immer wieder drehte sich das Gespräch auch um Fußball. Um die Abstiege der Vergangenheit, Erfolgserlebnisse und Hoffnung auf bessere Zeiten. Themen die sowohl im Sport als auch in der Debatte über Politik ihren Platz haben.
Fotos: Pascal Skwara